Der Schwangerschafts-Diabetes (Gestationsdiabetes) ist eine erstmalig in der Schwangerschaft auftretende Störung des Blutzuckerstoffwechsels. Gehäuft tritt diese Erkrankung auf bei älteren Schwangeren (>30 Jahre), Übergewicht, Familienhäufung und Gestationsdiabetes in vorausgegangenen Schwangerschaften.

Für die Schwangere kann die Erkrankung symptomlos ablaufen, aber für das ungeborene Kind eine Gefährdung darstellen. Einerseits kann die Erkrankung durch eine Beeinflussung des Mutterkuchens zu einem übermäßigen Wachstum des ungeborenen Kindes führen, andererseits auch zu einer Mangelentwicklung des Kindes durch Veränderung der Durchblutung des Mutterkuchens führen. Somit steigt da Risiko für Früh- und Totgeburten, sowie für einen Kaiserschnitt. Das Neugeborene kann nach der Geburt mit einer Anpassungsstörung, Unterzuckerung, Gelbsucht und Atemnot zu kämpfen haben.

Es empfiehlt sich daher einen oralen Glukosetoleranztest (Blutzuckerbelastungstest) in der 24.-28.SSW durchführen zu lassen.

Dafür sollten Sie einen speziellen Termin in der Praxis vereinbaren am frühen Morgen. Sie sollten dazu 12 Stunden nüchtern sein. Es werden dann 2 Blutproben vor und nach Ablauf einer Stunde entnommen. Nach der ersten Probe bekommen Sie eine Zuckerlösung zu trinken. Erst nach der zweiten Probe dürfen Sie ein Frühstück zu sich nehmen. Während des Testes sollten Sie sich in der Praxis aufhalten, Sie werden überwacht, da eine Über- und Unterzuckerung auftreten könnte.

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